baukultur
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Presssemeldungen

a3 BAU, Ausgabe 3-4, 05. April 2012

"Der Architekt muss die Fäden ziehen"

Jakob Dunkl, Sprecher der plattform baukultur, spricht sich im Interview mit Giesela Gray
gegen das propagierte Totalunternehmertum aus, mehr

APA-ZukunftWissen, 21.März 2012

Baukulturreport betrifft "ausnahmslos jeden"

Aus 500 Seiten wurde rund 160: Vor fünf Jahren wurde erstmals der "Österreichische Baukulturreport" vorgelegt, mehr ...

Der Standard, 21. März 2012

Mangelnde Baukultur-Vermittlung an Schulen


Erste Pilotprojekte, aber "keine Weiterentwicklung": Der "Baukulturreport 2011" fordert mehr baukulturelles Engagement an den Schulen mehr...

Der Standard, 27. Oktober 2011

Kinder begeistern

Einmal im Jahr ein Schulalltag für die Baukultur.
Vorschlag zur Akzeptanz von Architektur. mehr...

Der Standard, 14. Juli 2011

Niederösterreich zwang Gemeinden zur Fusion

ÖVP NÖ kritisiert Steirer für Gemeindereform, die sie selbst vor 40 Jahren umsetzte mehr...

Die Presse, 09. Juli 2011

Baukultur: Kein schönes Land in dieser Zeit

Die Landschaft zersiedelt, der Ortskern verschandelt. mehr...

Architekur & Bauforum 21. Februar 2011

Die Stunde der Lobbyisten

Volles Hohes Haus: Klubenquete zum Thema
"Zukunfstinvestitionen in Umwelt, Bauen und Wohnen" im Parlament
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Thermische Sanierung als baukultereller Auftrag

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Der Standard, 18.2.2011

Vassilakou für Energieeffizienz und neuen Schwedenplatz

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Die Presse, 18.2.2011

Wie Maria Vassilakou Wien planen will

10 Thesen zur Stadt. Nachrang für Autos, neue Abagben: Spät, aber doch erklärt die
grüne Vizebürgermeisterin, wie sich das Stadtbild unter Rot-Grün verändern will.

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Der Standard, 6.2.2011

"Einpacken? Es geht um mehr!"

 
Wärmedämmen - das ist nur Schadensmilderung, meint Jakob Dunkl, Sprecher der Plattform für Architekturpolitik und Baukultur

Wojciech Czaja im Gespräch mit Jakob Dunkl

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derStandard.at, 2.2.2011

"Sanierungsscheck neu": Kritiker formieren sich

Architekten mahnen "baukulturellen Auftrag" ein - SPÖ fordert gerechtere Verteilung der Fördermittel

Wien - Die Neuauflage der "Sanierungsscheck"-Aktion von 2009 wurde in dieser Woche von den zuständigen Ministern in die Wege geleitet. Die insgesamt 400 Millionen Euro schwere Förderaktion (für die Jahre 2011 bis 2014) ruft nun aber auch Kritiker auf den Plan. Diese reiben sich allerdings nicht an der grundlegenden Stoßrichtung der Aktion, sondern vielmehr an der konkreten Ausführung.

So hält die "Plattform für Architekturpolitik und Baukultur" in einer Stellungnahme zunächst auch ausdrücklich fest, dass sie die Investitionsimpulse, die von der Förderaktion ausgehen, grundsätzlich begrüße. Das "große Potential für eine nachhaltige Gestaltung des Bauens" werde aber "nur zum Teil ausgeschöpft", so die Plattform weiter.

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Plattform für Architekturpolitik und Baukultur, 02.02.2011


Thermische Sanierung als baukultureller Auftrag

Regierungsparteien schöpfen bei der Förderoffensive Innovationspotential nicht aus

Die Plattform für Architekturpolitik und Baukultur begrüßt die Investitionsimpulse im Bereich Bauen, Wohnen und Energie, bedauert jedoch, dass in der gemeinsamen Enquete von SPÖ und ÖVP (03.02.2011) wesentliche Aspekte unberücksichtigt bleiben. Die Regierungsparteien bleiben auf dem Weg zu mehr Qualität und Energieeffizienz auf halber Strecke stehen: das große Potential für eine nachhaltige Gestaltung des Bauens wird nur zum Teil ausgeschöpft. Der größere Hebelsarm durch hochwertige Planung bleibt ungenutzt:


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Plattform für Architekturpolitik und Baukultur, 17.09.2010


Diskussion zu Architekturpolitik in Wien

Str. Schicker: Gestaltungsbeiräte für Wien wären eine sinnvolle Unterstützung für Bezirksbauausschüsse

Am 15. September diskutierten die Planungssprecher der im Wiener Gemeinderat vertretenen Parteien und Stadtrat Schicker auf Einladung der Plattform für Architekturpolitik und Baukultur im Architekturzentrum Wien. Beim Eingangsthema „Gestaltung des öffentlichen Raums“ wurde übereinstimmend die Bedeutung durchgehend hoher Qualitätsansprüche gefordert. Unterschiedlich waren die Vorstellungen zur konkreten Umsetzung: Während Stadtrat Schicker (SPÖ) Amtsplanungen durch das Magistrat für kleinere Projekte durchaus als sinnvoll ansah, sprach sich Sabine Gretner (Grüne) für eine klare Trennung von freischaffenden Planer und Planerinnen auf der einen Seite und einer Qualitätssicherung durch das Magistrat auf der anderen Seite aus. Die anwesenden Praktiker formulierten die intensivere Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Magistratsabteilungen und den Freischaffenden im Sinne einer kooperativen Planung als wesentliche Zielsetzung.
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Videos der Veranstaltung...

03. Februar 2010, T. Prlic, Architektur und Bauforum, Heft 7/2010

Mehr Baukultur – ein Kampf gegen Windmühlen

19. April 2010

Die Plattform für Architekturpolitik und Baukultur hat seit kurzem mit Jakob Dunkl und Bernhard Steger zwei neue Sprecher. Anlass genug, die beiden über ihre Ziele und Vorhaben zu befragen – und für eine kleine Standortbestimmung in Sachen Stellenwert der Baukultur.

Politisches Lobbying für Baukultur und Architektur, das ist wahrlich keine besonders dankbare Aufgabe. Nicht umsonst wird das Thema oft als Querschnittsmaterie bezeichnet, weil es auf politischer Ebene nicht nur eine zuständige Stelle gibt, sondern viele, quer durch die verschiedensten Behörden: Praktisch alle Ministerien sind auch Bauherren, sei es das Justizministerium mit einem Gefängnisbau, sei es das Unterrichtsministerium mit einer Schule. Dazu kommen die Länder, die für die jeweiligen Bauordnungen bzw. Raumordnungsgesetze zuständig sind, und auf Gemeindeebene noch die Bürgermeister als zuständige Baubehörden. Dem nicht genug: Wo Ministerien, Landesregierungen und Magistrate involviert sind, sind auch die verschiedensten Beamten am Werk. Es ist also irgendwie jeder und niemand für dieses Thema zuständig. Abgesehen davon ist es auch gar nicht einmal so einfach zu erklären, was mit dem Thema überhaupt gemeint ist: Baukultur – was genau ist das eigentlich?

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Februar / März 2010 Wettbewerbe Architekturjournal / 34. Jahrgang Nr. 283/284

Frischer Wind für die Baukultur.

Neue Sprecher der Plattform für Architekturpolitik und Baukultur


Seit 1.Jänner 2010 hat die Plattform für Architekturpolitik und Baukultur zwei neue Sprecher: Jakob Dunkl und Bernhard Steger werden in Zukunft Sprachrohr der Anliegen von Architektur und Baukultur in der Politik sein. Ziel der Plattform ist es, Architektur und Baukultur als ressortübergreifende Querschnittsmaterie in der österreichischen Politik zu verankern. Baukultur umfasst nicht nur die architektonischen Spitzenleistungen sogenannter "Stararchitekten", sondern sie zeigt sich in allen menschlichen Bautätigkeiten.

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11.2.2010, KronenZeitung

Eberau als Standort für Asylzentrum nicht geeignet?


Auf Einladung des ORTE Architekturnetzwerkes NÖ hat eine Expertenrunde am Mittwochabend in St. Pölten über die Hintergründe des Asyl-Erstaufnahmezentrums Eberau diskutiert. Dabei kamen "planerische Fehlleistungen" zur Sprache. Angemessenes Bauen für Asylsuchende brauche geeignete infrastrukturelle Rahmenbedingungen.
 
Walter Chramosta, Konsulent für Wettbewerbswesen, bekrittelte bei Eberau die Verschleierung der öffentlichen Bauherrschaft und die Umgehung des Vergaberechts. Von Projektbeginn an sei klar ersichtlich, "dass mehrere Dinge falsch gelaufen sein müssen und gravierende Probleme vorherrschten."

Offener Brief an Fekter bisher unbeantwortet
Nach Einschätzung von Georg Pendl, Präsident der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, zeuge die derzeitige Situation in Österreich von einer "Verlotterung der drei Ebenen Gemeinden, Länder sowie Bund". Weiters wies er auf einen offenen Brief an Innenministerin Maria Fekter (VP) hin, der bisher unbeantwortet geblieben sei.

Historikerin: Architektur erinnere an "NS-Wohnhäuser"
Die Historikerin Barbara Feller brachte schockiert zum Ausdruck, was bereits öffentlich beanstandet worden war: Dass nämlich das geplante Asylerstaufnahmezentrum von Eberau an die Militär- und Lager-Architektur des Dritten Reichs erinnere.

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28.1.2010, Plattform für Architekturpolitik und Baukultur

Frischer Wind für die Baukultur


Neue Sprecher der Plattform für Architekturpolitik und Baukultur

Mit 1. Jänner 2010 hat die Plattform für Architekturpolitik und Baukultur zwei neue Sprecher: Jakob Dunkl und Bernhard Steger werden in Zukunft das Anliegen, Architektur und Baukultur in Österreich verstärkt politisch zu verankern, vertreten.
Die Plattform für Architekturpolitik und Baukultur ist ein unabhängiger, politischer Zusammenschluss aller architekturrelevanter Institutionen (Berufsvertretungen, Architekturvermittlung, Lehre und Forschung) mit dem Ziel, Baukultur in der Politik als gesamtheitliches und ressortübergreifendes Anliegen zu etablieren. Mit der parlamentarischen Enquete zu Architekturpolitik und Baukultur in Österreich (2004), dem ersten Baukulturreport (2006), dem Treffen des europäischen Forums für Architekturpolitik in Wien (2006) und der Einrichtung des Beirates für Baukultur im Bundeskanzleramt (2009) wurden bereits wichtige Meilensteine erreicht.
„Ziele der kommenden Jahre sind eine Stärkung der Bauherrenverantwortung im Bereich der öffentlichen Hand vom kommunalen Hochbau bis hin zu den ausgelagerten Gesellschaften; hier hat insbesondere die Genese des Projektes des Asylerstaufnahmezentrums in Eberau noch großen Bedarf aufgezeigt. Ein weiterer wesentlicher Bereich öffentlicher Bautätigkeit ist der Schulbau. Hier gilt es nach Jahren der abwicklungstechnischen Optimierungen (Stichwort PPP-Modelle) wieder das Primat der pädagogischen Zielsetzungen einzufordern“, so Bernhard Steger.

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15.1.2010


Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Burgenland und Niederösterreich
OTS0106

Asylerstbetreuungszentrum EBERAU - OFFENER BRIEF


Wien (OTS) - Sehr geehrte Frau Bundesminister Dr. Fekter!
Das Projekt Eberau ist tot.
Frau Bundesminister, ergreifen Sie die Gelegenheit und leiten Sie
ein Vergabeverfahren über Planungsleistungen zu einem neuen
Asylerstbetreuungs-zentrum ein, das diesem Lande, uns
ÖsterreicherInnen und unserer Verantwortung gegenüber Menschen, die
aus welchen Gründen immer Asyl bei uns suchen, würdig ist. Asyl ist
ein Menschenrecht, und Menschenrechte sind unteilbar! Sorgfalt,
Transparenz und umfassender Qualitätsanspruch sind bei einer solchen
Bauaufgabe nicht nur so wesentlich wie bei jeder anderen
öffentlichen, sondern noch viel mehr.
Wir erlauben uns aufgrund der Erfahrungen mit dem Projekt Eberau
einige Hinweise und Anregungen zu geben.
Zur Raumplanung
Zuerst ist der geeignete Standort zu finden oder besser: Die Frage
der angemessenen Größenverhältnisse ist sorgfältig zu klären. Kann
eine Verteilung der Asylwerber auf kleinere Einheiten deren
Lebensqualität steigern und deren Akzeptanz bei den BürgerInnen
verbessern? Wie kann diese überall ortsuntypische Nutzung am besten
in Siedlungsstruktur und Landschaft, aber auch in die mentalen
Landkarten der BürgerInnen eingegliedert werden? Ist der Standort
geeignet in Bezug auf die notwendige Infrastruktur, die Beratung in
rechtlicher, psychologischer und ärztlicher Hinsicht? Genau diese
Fragen konnte das Projekt Eberau nicht befriedigend beantworten.

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04.01.2010


Claudia Schwalfenberg
TEC21 - 1-2/2010 Fachzeitschrift für Architektur, Ingenieurwesen und Umwelt
des SIA - Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein


Runder Tisch Baukultur


Baukultur hat im letzten Jahrzehnt an Boden gewonnen - und das nicht nur als Begriff, der plötzlich in aller Munde zu sein scheint. Gestützt auf Beispiele in Europa ruft der SIA jetzt einen Runden Tisch Baukultur Schweiz ins Leben.

Der SIA mit seiner langen Tradition interdisziplinären Zusammenwirkens und ganzheitlicher Betrachtung kann für sich in Anspruch nehmen, Baukultur schon immer gelebt zu haben. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern gibt es in der Schweiz aber bisher keine übergreifende Initiative zur Stärkung der Baukultur. Zwar nimmt der Schweizer Heimatschutz für sich in Anspruch, "die führende Schweizer Non-Profit-Organisation im Bereich Baukultur" zu sein. Einen systematischen Versuch, die unterschiedlichen Akteure im Bereich Baukultur zu vernetzen, hat es bis jetzt aber nicht gegeben. Um das Gespräch über Baukultur neu zu beleben, hat die Direktion des SIA am 8. Dezember 2009 beschlossen, eine "Runden Tisch Baukultur Schweiz" ins Leben zu rufen. Das Ziel des Runden Tisches ist eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Baukultur und eine politische Verankerung des Themas als ganzheitliches, ressortübergreifendes Anliegen. Die Initiative des SIA stützt sich auf Beispiele in verschiedenen europäischen Ländern, seien es die Niederlande, die skandinavischen Länder, Frankreich, Grossbritannien oder Irland. Der Begriff Baukultur hat sich im letzten Jahrzehnt vor allem in Deutschland und Österreich etabliert.

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23.12.2009


Plattform für Architekturpolitik und Baukultur
OTS0112

Das Asylerstaufnahmezentrum Eberau ist auch ein baukultureller Skandal!


Wien/Eberau (OTS) - Architektur und Baukultur sind ein Spiegel der
jeweiligen Gesellschaft. Umgekehrt beeinflussen Gebäude ihre
BewohnerInnen. Betrachtet man den geplanten Gebäudekomplex des
Asylerstaufnahmezentrums Eberau unter diesem Aspekt, so handelt es
sich dabei um die erste Adresse von Asylwerberinnen und Asylwerber in
unserer Republik und die Gebäude sind Visitenkarte Österreichs.
Sie drücken die Art des Willkommens aus, mit der wir notleidende
Menschen empfangen. Leider dürfte die unsensible Standortfestlegung
fernab jeglicher demokratischer Grundregeln auch Vorbild für den
Planungsprozess gewesen sein. Anders wäre das unfassbare
architektonische Ergebnis - eine dumpf-dreiste Hofanlage, welcher
ohne Zweifel an Anlagen einer längst vergessen geglaubten Epoche
erinnert - nicht erklärbar.

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26.6.2009

Verein LandLuft
OTS 0141

LandLuft Baukultur-Gemeindepreis 2009: Prominente Jury zeichnet acht österreichische Baukulturgemeinden aus


Wien (OTS) - Um das Thema Baukultur als zentrales Gesprächsthema
in den Gemeinden zu etablieren und die Diskussion über die kommunale
Zukunft voranzutreiben, haben der Verein LandLuft (www.landluft.at)
und der Österreichische Gemeindebund im Frühjahr 2009 den "LandLuft
Baukultur-Gemeindepreis 2009" ausgeschrieben. Gesucht waren
erfolgreiche und zur Nachahmung anregende Initiativen, die im Zuge
von Bauprojekten auf die vitalen Bedürfnisse ihres Ortes eingehen.

   24 Gemeinden folgten der Einladung und dokumentierten ihren
baukulturellen Entwicklungsstand. Acht von ihnen vermochten die von
Univ. Prof. Roland Gnaiger (Kunstuniversität Linz) und Univ. Prof.
Christoph Luchsinger (TU Wien) geleitete Jury besonders zu
überzeugen und werden als "LandLuft Baukulturgemeinden 2009"
ausgezeichnet.

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23.5.2009

Ulrike Weisers
Die Presse

Wie baut Österreich besser?

Darüber diskutiert der neue Beirat für Baukultur ab Juli im Dachfoyer des Bundeskanzleramts. Wirkliche Macht hat er allerdings nicht.

Frage: Wie muss ein Schulgebäude aussehen, in dem Schüler ihre Nachmittage verbringen (wollen)? Wo muss man ansetzen, damit man die „Verhüttelung“ Österreichs in den Griff bekommt? Und drittens: Wo findet man Lösungen für Probleme wie diese, die dann, bitte schön, auch durchgesetzt werden?

Antwort: im Dachfoyer des Bundeskanzleramts. Demnächst. Denn Anfang Juli wird sich dort der neue Beirat für Baukultur zu seiner ersten Arbeitssitzung treffen. Und wenn große Runden große Erwartungen rechtfertigen, dann sind diese angebracht.  Immerhin ist der ursprünglich – nämlich im ersten „Österreichischen Baukulturreport“ im Jahr 2006 – als kleines Fachgremium geplante Beirat im Zuge der Begutachtung der nötigen Verordnung  auf eine staatstragende Runde von zirka 30 Leuten angeschwollen. Zu ihr gehören nebst zehn externen Experten Vertreter aller (!) Ministerien, der Länder, des Städtebundes, des Gemeindebundes, des Denkmalamtes und der Bundesimmobiliengesellschaft. Dass alle „reinwollten“, deutet Harald Dossi, Leiter der Koordinationssektion im Bundeskanzleramt und dessen Vertreter im Beirat, positiv: „Als wir merkten, dass es ein so großes Grundinteresse gibt, wollten wir das unterstützen.“

Aber Interesse woran? Das ist nicht ganz leicht zu definieren. Ist doch das Aufgabengebiet des Beirates so weit wie der Begriff „Baukultur“.

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11.3.2009

Erwin Hirtenfelder interviewte Roland Gruber
Kleine Zeitung Kärntner Ausgabe

Kreativität ist heute ein echter Wirtschaftsfaktor

Der Architekt Roland Gruber befragte Kärntens Parteien zum Thema Baukultur - eine ernüchternde Bilanz mit interessanten Aussichten.

"Die mit Abstand größten Lebenskosten bzw. Lebens-investitionen der Kärntnerinnen und Kärntner sind jene, die unter dem Begriff ,Baukultur' subsumiert werden können: Die Miet-, Betriebs- und Energiekosten ebenso wie die Schaffung von gebautem Eigentum oder Garten", behauptet die österreichweite Plattform "Architektur und Baukultur".

"Rund 70 Prozent des gesamten österreichischen Anlagevermögens" entfielen demnach auf Bauten, "rund 90 Prozent unserer Zeit" verbrächten "die meisten von uns in Gebäuden und praktisch das ganze Leben in gestalteter Umwelt." Ausgehend von solchen Überlegungen lud die Plattform kurz vor der Kärntner Landtagswahl zu einer Enquette, an der - bis auf das BZÖ - alle Landtagsparteien vertreten waren. Platt-formsprecher Roland Gruber fasst im Interview die Erkenntnisse zusammen.
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29.1.2009

Ute Woltron
Der Standard

Großformatige Visitkarte aktueller Architektur

"Best of Austria" - Eine Werkschau in Buchform


Wien - Knapp zwei Jahre nach Übergabe des ersten österreichischen Baukulturreports an die Bundesregierung stellte Bundesministerin Claudia Schmied (SPÖ)_im Architekturzentrum Wien die angekündigte Nachfolgepublikation vor.

„Best of Austria" (Verlag Holzhausen) versammelt in einem ruhig gestalteten, deshalb angenehm lesbaren Band rund 180 heimische Projekte aus den Jahren 2006 und 2007. Aufnahme fanden all jene Gebäude, die in diesen Jahren mit einem oder mehreren Preisen ausgezeichnet worden waren. Man wolle, so Schmied, diese Serie auf jeden Fall biennal fortsetzen und gemeinsam mit österreichischen Auslandsvertretungen sowie den heimischen Architekturhäusern aktiv als Instrument einer Kampagne für gut Gebautes nutzen.
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13.12.2008

Volker Dienst
derPlan - Die Zeitschrift der Kammer der Architekten
und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland

Privatisierung der Bauherrnverantwortung?

In Krisenzeiten scheint das Modell PPP einen Ausweg aus der Misere zu verheißen. Kann die Bauherrenverantwortung öffentlicher Auftraggeber an Private delegiert werden?

Die öffentliche Hand steht vor großen Herausforderungen. Die Ausgaben etwa für das Gesundheits- und Pensionssystem, aber auch für die Erhaltung der Infrastruktur steigen kontinuierlich. Andererseits müssen vom Staat in der Rezession vermehrt Investitionen getätigt werden, um die Konjunktur anzukurbeln und um Arbeitsplätze zu schaffen. Zudem drückt eine Reihe von „Altlasten“ aufs Budget.
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13.10.2008

Volker Dienst
Architektur und Bauforum

Heisses Eisen Baukultur - Bauen und Politik

Machen wir uns nichts vor. Die Querschnittsmaterie Baukultur ist sperrig und daher schwierig zu transportieren.
Mit derart komplexen Themen lassen sich keine Wahlen gewinnen – gerade in Zeiten wie diesen, wo unreflektierter, politischer Populismus ein Garant für Stimmen- und Machtzuwachs zu sein scheint. Österreich hat gewählt und der Rechtsruck stimmt nicht nur ausländische Medien nachdenklich.

Versuchen Sie einmal, die wesentlichen Qualitäten der gebauten Umwelt sowie die wichtigsten Ziele einer engagierten Architekturpolitik in 15 Sekunden leicht verständlich zu kommunizieren. So lange dauert durchschnittlich ein Statement politischer Entscheidungsträger in den Fernsehnachrichten. Mit „Österreich den Österreichern“ tut man sich da offensichtlich leichter. Aber haben die Österreicher tatsächlich Einfluss darauf, wie sich ihr Land, ihre Umwelt entwickelt? Und vor allem was tut die Politik dazu? Was lässt Sie zu, wo wird gebremst und aufgeschoben?
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9.10.2008

www.eu2008.fr

Europäisches Forum für Architekturpolitik: Die kreative Herausforderung angesichts der notwendigen nachhaltigen Entwicklung

Das Forum, auf dem sich in Bordeaux Fachleute aus ganz Europa treffen werden, will die wichtige Rolle der Architektur als Attraktivitätsvektor der europäischen Städte untermauern.

Das europäische Forum für Architekturpolitik, das in Zusammenarbeit mit dem Architekturzentrum Arc-en-rêve in Bordeaux stattfindet, versteht sich als offenes Treffen für Fachleute aus ganz Europa. Es will eine neue Dynamik in den Austausch von Know-how und Erfahrungen im Bereich Architektur bringen und diese mit der Notwendigkeit, die nachhaltige Entwicklung einzubeziehen, verbinden. Es geht um eine kritische Auseinandersetzung, um die Entwicklung neuer Denk- und Arbeitsweisen und um die Einflussnahme auf architektur- und städtepolitische Entscheidungen.
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27.09.2008

Wojciech Czaja
Der Standard


Alles bleibt Anders

Schenkt man den Parteien Glauben, so könnte sich in Sachen Baukultur und Architekturpolitik einiges ändern. Ein farbenfroher Vergleich aus Anlass der bevorstehenden Nationalratswahl.

Wir erinnern uns: Im Herbst 2006, knapp vor der damaligen Nationalratswahl, brachten wir an dieser Stelle schon einmal einen Überblick über das baukulturelle Programm aller Fraktionen. Von "Vorbildfunktionen" und "Architekturleitbildern" sprachen die einen, von den nötigen "Rahmenbedingungen" die anderen. Die Folgen dieser Lippenbekenntnisse waren, mit Verlaub, homöopathischer Natur.

"Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel", hatte Friedrich Nietzsche einst gesagt. Und weil das so falsch nicht ist, bleiben wir am Ball und laden ein weiteres Mal zu einem hoffentlich lohnenden Vergleich. Bereits zu Beginn des Wahlkampfs verschickte die Plattform für Baukultur und Architekturpolitik einen kompakten Fragenkatalog an alle zehn Parteien, die zur morgigen Wahl bundesweit antreten. Sieben davon haben geantwortet.
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5 Fragen an die Parteien und die Antworten

 

 

25.09.2008

Plattform für Architekturpolitik und Baukultur

Bauen und Politik – Entscheidungshilfe für unentschlossene Wähler

Utl.:  Sieben Parteien antworteten auf „5 Fragen zur Baukultur“. Während die wahlwerbenden Parteien den Kampf gegen die Teuerung plakatieren, werden wesentliche Maßnahmen für eine effiziente und nachhaltige Nutzung von Steuergeldern sowie für eine vorausschauende Bodenpolitik liegen gelassen=
Wien (OTS) –„In der heimischen Politik herrscht nahezu Stillstand, wenn es um die Etablierung einer nachhaltigen Baukultur geht“ so Barbara Feller, Sprecherin der Plattform Architekturpolitik und Baukultur anlässlich der Präsentation einer Befragung von SPÖ, ÖVP, Grünen, FPÖ, BZÖ, LIF und KPÖ zum Thema Baukultur und Politik, die auch unter www.architekturpolitik.at abgerufen werden kann.
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16.09.2008

APA0277 5 KI 0330 WI Di

Architektenkammerpräsidenten fordern bessere Vergabebedingungen

Utl.: Bekenntnis zur Baukultur und Sicherung qualitätsvoller Wettbewerbe als Hauptanliegen an die Politik - Neuer Beirat für Baukultur darf "nicht nur Alibifunktion" haben

Wien (APA) - Ein Bekenntnis zur Baukultur, eine Verbesserung der Vergabekriterien für Planer- und Konsulentenleistungen sowie eine Stärkung der Rahmenbedingungen der Planer im gesamten Bauprozess fordern die Kammern der Architekten und Ingenieurkonsulenten von der Politik. Die bevorstehende Nationalratswahl nahmen heute, Dienstag, Andreas Gobiet, der Präsident der Länderkammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland und Georg Pendl, der Präsident der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten zum Anlass einer gemeinsamen Pressekonferenz, um einen Überblick über aktuelle Anliegen und Probleme zu geben.
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10.09.2008

Wolfgang Huber-Lang
APA0337 5 KI 0391 II F. APA0335

Kulturpolitik von morgen 2 - Harmonisierung der Bauordnungen nötig

Utl.: Auch Architektenkammer-Präsident Georg Pendl ortet großen Verbesserungsbedarf

Wien (APA) - Die im Baukulturreport vorgeschlagenen Maßnahmen sind zahlreich, wenngleich schwierig umzusetzen. Vor allem braucht es den Willen zu einem umfangreichen Strukturwandel, in dem es auf Bundes-, wie auf Länder- und Gemeindeebene gleichermaßen anzusetzen gilt und bei dem zahlreiche Ministerien betroffen sind. "Baukultur ist eine Querschnittsmaterie", hatte Kulturministerin Claudia Schmied (S) im Juli 2007 bei der Präsentation des Baukulturreports gesagt. Und das bedeutet: Niemand fühlt sich wirklich zuständig.
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10.09.2008

Wolfgang Huber-Lang
APA0335 5 KI 0563 II

Kulturpolitik von morgen: Zukunftsfragen Baukultur und Raumplanung 1

Utl.: "Beirat für Baukultur" soll noch vor den Wahlen eingerichtet werden - Die meisten Empfehlungen des ersten "Baukulturreports" warten aber noch immer auf Umsetzung

Wien (APA) - Knapp vor den Wahlen kommt doch noch etwas Bewegung in die unter Stillstand leidende heimische Architekturpolitik: Per Verordnung soll im Bundeskanzleramt endlich ein Ressort übergreifender "Beirat für Baukultur" eingerichtet werden. Zwar wird er über keine Kompetenzen und kein Budget verfügen, ist er nicht die geforderte, wichtigere "Koordinationsstelle" und scheint auch seine Zusammensetzung ohne Vertreter der Bauwirtschaft wenig durchdacht, doch ist es "als erster Schritt besser als nichts", sagt Volker Dienst, der Sprecher der "Plattform Architekturpolitik und Baukultur", im Gespräch mit der APA. "Aber ein Beirat ohne Kompetenz und Mittel wäre nur ein Feigenblatt fehlender Architekturpolitik."
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29.08.2008

Christian Kühn in
Die Presse, Spectrum

Architektur macht glücklich

Vorwahlzeit: Was jetzt kein Thema ist, wird es nimmermehr. Von Architektur hat man im populistischen Rauschen bisher freilich wenig gehört. Dabei braucht sie eine Politik, die ihr günstige Rahmenbedingungen schafft, mehr als je zuvor.
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12.11.2007

Plattform Architekturpolitik und Baukultur
OTS 0202

Architekturpolitik soll Lebensqualität für künftige Generationen sichern!

Wien (OTS) - Die Plattform Architekturpolitik und Baukultur begrüßt die Einrichtung eines Baukulturbeirates im Bundeskanzleramt und freut sich über das politische Bekenntnis zur Querschnittsmaterie Baukultur. Mit der Entschließung des Nationalrates vom 08.11.2007 wurde ein entscheidender Impuls für eine ressortübergreifende Architekturpolitik in Österreich gesetzt und somit adäquat auf die Kritik des ersten österreichischen Baukulturreports reagiert.
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März 2007

Sieglinde Ferchner in
Holzbau Austria

Das Stiefkind der Politik

Von der Politik wird die Architektur seit Jahren stiefmütterlich vernachlässigt. Denn die Architektur und Baukultur sind in drei Ministerien und damit in keinem wirklich beheimatet. Leider, denn Bauen ist Alltagskultur und prägt unsere Umwelt bestimmend mit.
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